CEO-Betrug

Worum handelt es sich?

Alternative Bezeichnungen dafür sind "Fake President Fraud" oder "Business Email Compromise". Es handelt sich hierbei um eine Betrugsform mit einer ausgeprägten psychologischen Komponente, bei der sich Betrüger als vermeintliche Firmenchefs und Drittparteien (z. B. Geschäftspartner, Berater, Juristen, etc.) des Unternehmens ausgeben.

Warnsignale

"Angriff" findet gewöhnlich am Freitag statt
große Anzahl von Anrufen/Emails in kurzer Zeit
großer (zeitlicher) Druck auf den Angestellten
großer psychologischer Druck (Geheimhaltung,
Wichtigkeit und Brisanz, z. B. strategische Investition)
öffentlich zugängliche Information werden missbraucht
 
Achtung: Ist das Geld einmal überwiesen, wird es innerhalb eines Tages von den Tätern auf verschiedene Konten weiterüberwiesen bzw. taggleich behoben und ist somit in der Regel verloren!

Zahlen und Fakten, Beispiel: Frankreich

15.000 Unternehmen
€ 465 Mio. Schaden
größter Einzelfall: € 32 Mio. Schaden
weitere € 830 Mio. Schaden verhindert
1-2 Angriffe/Tag
Wie ist der Ablauf?

0. "Echter" CEO ist abwesend (z. B. Geschäftsreise/Urlaub).

1. Vermeintlicher CEO (= Betrüger) kontaktiert (manipulierte Emailadresse!) die Zielperson und fordert eine dringende Überweisung unter strikter Geheimhaltung an. Des Weiteren wird eine Bestätigung durch eine Drittperson angekündigt.

2. Jurist/Geschäftspartner/Berater (= Betrüger) kontaktieren ebenfalls die Zielperson und bestätigen die vorhin angekündigte Transaktion.

3. Typische Opfer sind Mitarbeiter aus Treasury/Buchhaltung/Accounting.
 

CEO Betrug

Kontakt

Bei Fragen/Verdachtsmomenten wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer oder direkt an:

reklamationen.zv@rvs.at
0662 8886 15350 - 15354

Gerne validieren wir für Sie schnell und unproblematisch allfällige Verdachtsfälle.

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Überblick zum Thema "Kontodatenänderungsbetrug"